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Philipp Neri
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Mitglieder des Vor-Oratoriums St. Josef, Ingolstadt

 

P. Dr. Lorenz Gadient,

geboren 1959 in Luzern,

macht unsere Gemeinschaft international und musikalisch.

Er studierte neben katholischer Theologie auch vier Jahre Kirchenmusik und ist unser Spezialist für Alte Musik (diverse historische Instrumente vorhanden) und den gemächlichen schweizer Taktschlag.

Seit 1995 geht er mit der Idee des Oratoriums schwanger.
Nach seinem Promotionsstudium in München war er 7 Jahre Spiritual des Priesterseminars Eichstätt, bevor er 2009 zum Klinikpfarrer in Ingolstadt berufen wurde.

Mein Vision eines Oratoriums St. Josef ist eine familiäre Gemeinschaft, geleitet vom Geist der Liebe.
An Philipp Neri fasziniert mich vor allem die Fülle des Katholischen.

 

Fr. Ralph Heiligtag,

geboren 1974 in Bamberg,

durchläuft derzeit für das Oratorium die Priesterausbildung im Seminar Eichstätt.

Nach bewegten Jahren auf der Bühne besingt er nun in der Liturgie die Schönheit der Schöpfung Gottes, schwingt den Kochlöffel und hält auch mal die Bohrmaschine in der Hand.

Mein Vision eines Oratoriums St. Josef ist eine Schule des Gebets.
An Philipp Neri fasziniert mich vor allem seine Fähigkeit des Networkings, d.h. verschiedenste Menschen zusammenzubringen.

 

Fr. Hubert Gerauer,

geboren 1981 in Landshut,

macht die Gemeinschaft noch größer (1,96m!).

Nach seinem Theologiestudium wird er die nächsten beiden Jahre als Praktikant in der Münsterpfarrei Ingolstadt mitarbeiten. Neben sportlichen Hobbies (Schwimmen, Joggen) hat er auch eine Liebe für die hebräische Sprache. 

Meine Vision vom Oratorium ist, dass unsere Gemeinschaft vom Gebet und mitbrüderlicher Fürsorge geprägt ist. An Philipp Neri fasziniert mich, wie er viele Leute für das Wort Gottes begeistern konnte.

 

Damit sind wir noch lange nicht komplett. Für ein richtiges Oratorium sind wir auf Zuwachs angewiesen. Zu viert sollten wir schon sein. So sind wir gespannt, welche (jungen) Männer die Vorsehung auf Fürsprache des Hl. Joseph und des Hl. Philipp zu uns führen wird. Wir beten um junge Männer, Laienbrüder und Priesterbrüder.

  

Hier könntest Du stehen: Fr. N.N.

Nach einer Lehre und einigen Jahren Berufserfahrung bringt Dich der Ruf Gottes in unsere Gemeinschaft.

Du überlegst, ob Du dem Herrn im Bruderstand nachfolgen sollst. Wir freuen uns über einen Brückenbauer in die normale Berufswelt

 

 

 Hier könntest Du stehen: Fr. N.N. 

Du bist mit Leidenschaft Priester im Weinberg des Herrn. Auch wenn Dich die Arbeit als Pfarrer ganz ausfüllt, lässt Dir der Ruf nach einer anderen priesterlichen Tätigkeit im Rahmen eines Oratoriums keine Ruhe. Schon damals im Priesterseminar beschäftigte Dich diese Frage. Jetzt stellt sie sich neu.

 

 

   

Laienbrüder im Oratorium St. Josef Ingolstadt

Laienbrüder und Priesterbrüder bilden das Oratorium.

 Von Anfang an setzte sich das Oratorium aus Laien und Priestern zusammen. Es entstand aus den täglichen Gebetstreffen, das von vielen Laien und wenigen Priester bestimmt war. Also gibt es kein Oratorium ohne Laien. Aus dem oratorio saeculare bildete sich allmählich ein oratorio clericale heraus, das entgegen der Bezeichnung nie allein aus Priesterbrüdern, sondern auch aus Laienbrüdern bestand.

 Der Laienbruder -- besonderer Schatz des Oratoriums

 Wir im Oratorium Ingolstadt sehen eine besondere Wichtigkeit von Laienberufungen für unsere Zeit. Laienbrüder bringen ein eigenes Charisma mit, aus dem heraus sie ein eigenes Apostolat entwickeln. Im organischen Wachstum ergibt es sich erst nach und nach, welche Schätze ein Laienbruder in die Gemeinschaft einbringen kann.

Worin liegt nun das Spezifische eines Laienbruders? Zuallererst ist er Oratorianer wie alle. Sein Leben ist um einen Ort des Gebets herum angelegt, der die Zentralität Christi in seinem Leben zum Ausdruck bringt. Er pflegt den familiären Umgang mit dem Wort Gottes und bevorzugt gemeinschaftliche geistliche Übungen. Er betreut verschiedene Formen von Oratorien (das ist nicht nur den Priesterbrüdern vorbehalten!).

 Das Charisma des Laienbruders ist sehr individuell.

 Die Charismen der Laienbrüder sind so verschiedenen wie die Männer selbst. Deshalb zeigt sich der persönliche Schwerpunkt des Charismas erst im Laufe der Zeit, ganz konkret im Apostolat. Damit ein Laienbruder aber auch die Ressourcen zur Verfügung hat, um alle Optionen des Apostolats auszuschöpfen, könnte es ratsam sein, soweit möglich die Vollzeitbeschäftigung im Zivilberuf auf eine Teilzeitbeschäftigung zu reduzieren (eine Regel, die auch für die Priesterbrüder gilt).

Nach innen hin gleicht er allen seinen Mitbrüdern, hat dieselben Rechte und dieselben Pflichten.

Nach außen bringt er andere Stärken ein, als es ein Priester könnte. Er erreicht andere Menschen in seinem weltlichen Wirkungsfeld. So bildet er eine stärkere Klammer zur Welt, als es Priestern oft möglich ist. Er bringt andere Sichtweisen mit ein und bereichert die brüderliche Gemeinschaft auf besondere Weise.

 Besondere Wertschätzung der Laienbrüder

 Dennoch muss berücksichtigt werden, dass in der Außenwirkung die Priesterbrüder oftmals eine größere Wertschätzung erfahren als die Laienbrüder. Nach unserem Verständnis sind sie aber gerade nicht als stille, verborgene Arbeiter im Hintergrund zu sehen. Selbst wenn es in der Kirchengeschichte immer wieder praktisch so gehandhabt wurde, sind Laienbrüder keine Mitbrüder zweiter Klasse. Ansonsten würde man der langen Reihe von Heiligen Unrecht tun, die keine Priester waren, z.B. der Hl. Franziskus, der Hl. Benedikt und viele Wüstenväter. Wir sollten uns immer daran erinnern, dass auch der Hl. Philipp und der Hl. Ignatius zunächst selbst keine Priester werden wollten.

Vor diesem Hintergrund sind alle Mitbrüder beständig aufgefordert, eventuelle Unterschiede in der Wertschätzung auszugleichen. Es scheint uns ratsam, für die Laienbrüder besondere Strukturen einzurichten, wie zusätzliche Brüderkapitel, geistliche Austauschrunden oder Eckpunkte für eine regelmäßige Erneuerung und Vertiefung der eigenen Berufung.

 Fazit

 Laienbrüder sind eine unentbehrliche Vervollständigung der brüderlichen Gemeinschaft. Deshalb erscheint uns ein Oratorium ohne Laienbrüder wie eine Gemeinschaft, die sich selbst vieler Möglichkeiten beraubt.

 

 

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